China besitzt einige der ältesten und einmaligsten Hunderassen der Welt. Vom flauschigen Chow Chow bis zum majestätischen Shih Tzu haben chinesische Hunderassen tief verwurzelte Geschichten und unverwechselbare Merkmale.
Viele dieser Rassen waren einst königliche Haustiere und galten als Symbole für Treue, Glück und Schutz.
Ob du nun in Erwägung ziehst, eine dieser Rassen zu adoptieren, oder einfach mehr über Hunderassen lernen möchtest, diese Liste der beliebtesten chinesischen Hunderassen wird dir den Einstieg erleichtern.
Top 7 chinesische Hunderassen, die Sie kennen sollten
1. Chow Chow
Herkunft: Eine der ältesten Hunderassen der Welt, deren Geschichte über 2.000 Jahre zurückreicht.
Aussehen: Auffällig durch ihre löwenartige Mähne und die blau-schwarze Zunge.
Temperament: Loyal und eigenständig, mit reserviertem Verhalten gegenüber Fremden.
Häufige Gesundheitsprobleme: Neigt zu Hüftdysplasie, Entropion (Lidfehlstellung) und Schilddrüsenproblemen.
Durchschnittliche Lebensdauer: 9–15 Jahre.
2. Shih Tzu
Herkunft: Man nimmt an, dass diese kleinen Hunde als Haustiere der chinesischen Adligen, besonders während der Ming-Dynastie, genutzt wurden.
Aussehen: Winzig, mit einem üppig langen Fell und einem typisch abgeflachten Gesicht.
Temperament: Freundlich, liebevoll und bestens für das Leben in Innenräumen geeignet.
Häufige Gesundheitsprobleme: Neigt zum brachyzephalen Atemwegssyndrom, zu Augenproblemen und zu Hüftdysplasie.
Durchschnittliche Lebensdauer: 10–16 Jahre.
3. Pekingese
Herkunft: Einst die bevorzugten Haustiere des kaiserlichen Haushalts während der Tang-Dynastie.
Aussehen: Zierlich und kompakt, mit einer langen Mähne und einem charakteristisch flachen Gesicht.
Temperament: Loyal, ruhig und etwas distanziert.
Häufige Gesundheitsprobleme: Neigt zum brachyzephalen Atemwegssyndrom, zu Augenleiden und zu Problemen mit der Wirbelsäule.
Durchschnittliche Lebensdauer: 12–14 Jahre.
4. Chinese Crested
Herkunft: Eine Rasse, von der angenommen wird, dass sie auf chinesischen Schiffen als Rattenjäger eingesetzt wurde.
Aussehen: Es gibt zwei Varianten — Hairless (nur mit kurzem Haar an Kopf, Pfoten und Schwanz) sowie Powderpuff (voll behaart).
Temperament: Verspielt, liebevoll und lebhaft.
Häufige Gesundheitsprobleme: Bei der Hairless-Variante treten oft Hauterkrankungen auf, außerdem gibt es Zahnprobleme und Patellaluxation.
Durchschnittliche Lebensdauer: 13–18 Jahre.
5. Tibetan Mastiff
Herkunft: Ein Wachhund, gezüchtet von tibetischen Klöstern und nomadischen Stämmen zur Bewachung von Schafen.
Aussehen: Groß, mit einem dichten, doppelten Fell und einer beeindruckenden Erscheinung.
Temperament: Beschützend, willensstark und eigenständig.
Häufige Gesundheitsprobleme: Neigt zu Hüftdysplasie, einer Unterfunktion der Schilddrüse und Magendrehung.
Durchschnittliche Lebensdauer: 10–14 Jahre.
6. Lhasa Apso
Herkunft: Von tibetischen Mönchen entwickelt, um Klöster zu bewachen.
Aussehen: Diese kleinen Hunde haben langes Fell und wachsame Augen.
Temperament: Loyal, aufmerksam und unabhängig.
Häufige Gesundheitsprobleme: Sie können an Hüftdysplasie, Nierenproblemen und Augenleiden erkranken.
Durchschnittliche Lebensdauer: 12–15 Jahre.
7. Kunming Wolfdog
Herkunft: Entstand in China in den 1950er Jahren und wurde für militärische sowie polizeiliche Einsätze genutzt.
Aussehen: Ähnelt einem Deutschen Schäferhund mit einer kraftvollen, athletischen Statur.
Temperament: Intelligent, folgsam und beschützend.
Häufige Gesundheitsprobleme: Hüftdysplasie und Magendrehung zählen zu den häufigsten Beschwerden.
Durchschnittliche Lebensdauer: 12–14 Jahre.

Warum chinesische Hunderassen so besonders sind
1. Reiche Geschichte
Diese Rassen gehörten historisch chinesischen Royals und besitzen eine jahrhundertealte kulturelle Bedeutung.
2. Einzigartige Eigenschaften
Vom löwenartigen Aussehen des Chow Chow bis zum eleganten Shih Tzu ist jede Rasse optisch einzigartig.
3. Loyal und Beschützend
Die meisten dieser chinesischen Rassen sind treu, familienorientiert und verfügen über einen natürlichen Schutzinstinkt.
Detaillierte Gesundheits- und Pflegehinweise
1. Zucht und Genetik beeinflussen die Gesundheit dieser Hunde.
Regelmäßige Besuche beim Tierarzt sind wichtig, um gesundheitliche Probleme wie Hüftdysplasie – ein häufiges Thema bei vielen chinesischen Hunderassen – frühzeitig zu erkennen. Denk immer daran, dass Vorbeugung die beste Medizin ist.
2. Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu einer optimalen Pflege deines Hundes.
Dein Hund bleibt gesund, wenn du ihm hochwertige Nahrung gibst, die seiner Größe und seinem Energiebedarf entspricht. Übergewicht kann bei Hunden zu zahlreichen Gesundheitsproblemen führen.
Es lohnt sich, sich über die besten Ernährungsweisen für Hunde zu informieren, da jeder Hund individuelle Bedürfnisse hat.
3. Pflege betrifft weit mehr als nur das Äußere.
Bei Rassen wie dem Pekingese ist regelmäßiges Bürsten des langen Fells unerlässlich, um Verfilzungen und Knoten zu vermeiden. Zudem bietet die Pflege eine gute Gelegenheit, Haut und Fell deines Hundes genau zu überprüfen.
4. Vergiss auch die geistige Beschäftigung nicht.
Interaktive Spielzeuge und einfache Trainingsübungen halten deinen Hund geistig gefordert und zufrieden. Chinesische Hunderassen sind in der Regel sehr anhänglich und schätzen den menschlichen Kontakt.
Als treuer Begleiter braucht er deine Aufmerksamkeit und Beschäftigung!
5. Pflegebedarf
Rassen wie der Shih Tzu und der Pekingese erfordern regelmäßige Pflege, während das dichte Fell des Tibetan Mastiffs saisonale Pflege benötigt.
6. Sozialisierung und Training
Frühes Training ist entscheidend, um mit ihrem unabhängigen Wesen und ihrer oft beschützenden Art umzugehen – das gilt auch für Rassen wie den Chow Chow und den Kunming-Wolfhund.
FAQ
1. Welche Hunderasse aus China gilt als besonders kinderfreundlich?
Shih Tzus oder Pekingesen sind ideal für Familien, da sie umgänglich und freundlich sind. Bei sehr kleinen Kindern sollte man jedoch stets ein wachsames Auge haben, um den empfindlichen Hund vor Verletzungen zu schützen.
2. Sind chinesische Hunderassen leicht zu trainieren?
Das variiert je nach Rasse. Kunming Wolfhunde und Tibetanische Mastiffs sind zwar intelligent, können im Training jedoch eine Herausforderung darstellen, während Rassen wie Chow Chows tendenziell eigensinniger sind und etwas Geduld sowie positive Verstärkung erfordern.
3. Welche chinesischen Hunderassen sind gut für das Leben in einer Wohnung geeignet?
Shih Tzus, Pekingesen und Lhasa Apsos zählen zu den besten Hunderassen für das Wohnen in der Wohnung, da sie klein bleiben und kaum ein hohes Aktivitätsniveau benötigen – dennoch sollten sie täglich zu Spaziergängen und Spielzeiten herausgebracht werden.
Schlussfolgerung
Chinesische Hunderassen können Geschichte, Charme und Loyalität in Ihr Zuhause bringen.
Jeder Hund ist verschieden, daher gibt es sicherlich chinesische Hunderassen, die zu Ihrem Lebensstil und dem, wonach Sie bei einem Hund suchen, passen.
Wenn Sie ihre Bedürfnisse und Verhaltensweisen kennen, können Sie die ideale Wahl für Ihren Lebensstil treffen.